Energetische Haussanierung Hannover Ahlem – vom Putzbau zum gedämmten Haus mit Wärmepumpe
Fassadedämmung, neue Fenster, Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung und Fischgrät-Parkett – alle Gewerke aus einer Hand
Objekt
Wohnhaus
Energetisch
WDVS + Wärmepumpe
Innen
Fischgrät-Parkett
Ein Wohnhaus aus der Nachkriegszeit in Hannover Ahlem: gelber Putz, alte Fenster, ungedämmte Außenwände und innen ein Zustand, in dem seit Jahrzehnten nichts Grundlegendes passiert war. Der Eigentümer wollte kein Flickwerk, sondern ein Haus, das energetisch auf dem Stand von heute ist – und innen so aussieht, wie man es sich für die nächsten dreißig Jahre wünscht.
Deshalb wurde in einem Zug saniert: Die Fassade bekam ein Wärmedämmverbundsystem, alle Fenster wurden ausgetauscht, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ersetzt die alte Heizung, und in den Wohnräumen liegt jetzt eine Fußbodenheizung unter Fischgrät-Parkett. Dazu ein Wanddurchbruch für den offenen Wohnbereich, ein neues Bad, ein freistehender Kamin, das Treppenhaus, die Einfahrt und die Haustür. Wie das in der Reihenfolge lief, zeigen die Bilder unten – Fenster und Fassade wären einzeln über die BEG-EM-Förderung förderfähig, die Wärmepumpe über KfW 458.
So sah das Haus vorher aus
Von außen ein typisches Haus seiner Zeit: gelber Rauputz, Kunststofffenster aus den Neunzigern, ein Vordach über der Haustür und an der Rückseite eine Terrasse mit gemauerter Brüstung. Innen ein Treppenhaus mit Terrazzostufen und Holzgeländer – solide gebaut, aber ohne Dämmung, mit hohen Heizkosten und einem Grundriss, der nicht mehr zum Leben der Familie passte.
Das ganze Projekt in Bildern
Die Bilder stehen in der Reihenfolge, in der gearbeitet wurde: erst die Gebäudehülle, dann die Technik, dann der Innenausbau. Bei einer energetischen Sanierung hängt jedes Gewerk am vorherigen – die neuen Fenster müssen sitzen, bevor die Dämmung an die Laibungen anschließt, und die Fußbodenheizung muss liegen, bevor der Estrich kommt. Jedes Bild lässt sich anklicken und in groß ansehen.
Schritt 1 – Neue Fenster
Den Anfang machten die Fenster. Alle alten Elemente kamen heraus, die neuen Kunststofffenster in Anthrazit wurden in die bestehenden Öffnungen gesetzt und luftdicht angeschlossen. Erst danach kann die Dämmung an die Laibungen anschließen – in der umgekehrten Reihenfolge entstünden Wärmebrücken rund um jedes Fenster.
Der Fenstertausch ist eine der wirksamsten Einzelmaßnahmen: Dreifachverglasung und dichte Rahmen senken den Wärmeverlust spürbar, und die Schutzfolie bleibt drauf, bis die Fassade fertig ist.
Schritt 2 – Gerüst, Dämmung, neuer Putz
Dann wurde das ganze Haus eingerüstet. Auf den alten Putz kamen die Dämmplatten des Wärmedämmverbundsystems – verklebt und gedübelt, im Sockelbereich mit druckfesten Perimeterplatten, an den Fensterlaibungen mit dünneren Streifen, damit die Fenster nicht in der Wand verschwinden. Auf den Fotos sieht man die Fassade während der Arbeit Platte für Platte grau werden.
Darauf folgten Armierungsgewebe, Unterputz und der weiße Oberputz. Das Ergebnis ist mehr als eine neue Optik: Die Außenwände dämmen jetzt um ein Vielfaches besser, und die Wärmepumpe kann mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten.
Schritt 3 – Rückbau innen und Wanddurchbruch
Parallel zur Fassade ging es innen los. Die alten Böden kamen bis auf den Rohboden heraus, das Bad wurde bis auf das Mauerwerk zurückgebaut, Tapeten und loser Putz entfernt. Für den offenen Wohn- und Essbereich wurde eine tragende Wand geöffnet – mit statischer Berechnung und Stahlträger, der die Last übernimmt.
Im künftigen Wohnbereich entstand außerdem der Sockel für den freistehenden Kamin. Solche Eingriffe sind nur sinnvoll, solange die Räume ohnehin leer und offen sind.
Schritt 4 – Fußbodenheizung, Estrich, Putz und Fliesen
In den Wohnräumen wurde eine Fußbodenheizung nachgerüstet. Weil die Aufbauhöhe knapp war, kam ein Trockenbausystem zum Einsatz: Systemplatten mit Aluminium-Wärmeleitblechen, in die die Heizrohre eingelegt werden. Darauf ein dünner Ausgleich – kein dicker Nassestrich, der wochenlang trocknen müsste.
Gleichzeitig wurden die Wände neu verputzt und das Bad vorbereitet: Zementbauplatten als Untergrund, dann großformatige Fliesen mit Nivelliersystem, damit keine Kante übersteht. Erst wenn Putz und Estrich trocken sind, geht es weiter mit dem Parkett.
Schritt 5 – Wärmepumpe, Einfahrt und Garagentor
Die alte Heizung ersetzt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, die Außeneinheit steht auf einem Fundament neben dem Haus. Mit der gedämmten Hülle und der Fußbodenheizung passt das zusammen: niedrige Vorlauftemperatur, hohe Effizienz – die Konstellation, für die es die höchsten Fördersätze gibt.
Außen wurde die Einfahrt komplett zurückgebaut und mit großformatigem Pflaster neu angelegt, das alte Garagentor wich einem Sektionaltor in Anthrazit – passend zu Fenstern und Haustür.
Das Ergebnis – Fischgrät-Parkett, Treppenhaus und Haustür
Zum Schluss der Innenausbau: Fischgrät-Parkett in Eiche in allen Wohnräumen, weiße Wände, neue Türen, das Treppenhaus mit dunklen Stufen und grauem Anstrich, und am Eingang eine neue Haustür mit Glasausschnitt. Der Kamin im Esszimmer ist der Blickfang des offenen Wohnbereichs.
Von außen ist das Haus nicht wiederzuerkennen, von innen erst recht nicht – und die Heizkosten sind ein Bruchteil dessen, was der ungedämmte Putzbau verbraucht hat. Wenn Sie ein ähnliches Haus in Hannover oder Umgebung besitzen: Wir übernehmen Planung, Förderantrag und alle Gewerke aus einer Hand.
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