Wir sanieren Vahrenwald: Wohnungssanierung in Hannover Vahrenwald
Kernsanierung von Altbauwohnungen und Mehrfamilienhäusern rund um die Vahrenwalder Straße
Bauzeit
2 Monate
Preis
41.426 €
Objekt
Eigentumswohnung
Vahrenwald war lange ein Arbeiter- und Industriestadtteil und ist heute geprägt von dicht bebauten Wohnstraßen rund um die Vahrenwalder Straße – mit einem hohen Anteil an vermieteten Altbauwohnungen. Viele Gebäude wurden seit den 1970er-Jahren nicht mehr grundlegend saniert: alte Steigleitungen, einfach verglaste Fenster und in die Jahre gekommene Bäder sind hier keine Ausnahme.
Gerade für Vermieter mit mehreren Wohneinheiten in Vahrenwald sanieren wir auch komplette Mehrfamilienhäuser Wohnung für Wohnung – abgestimmt auf laufende Mietverhältnisse und mit Blick auf die maximale Förderung je Wohneinheit.
So sah es vorher aus
Die Wohnung liegt in einem Hochhaus an der Vahrenwalder Straße, gebaut in den Sechzigern, und war bis zuletzt bewohnt. Die ersten beiden Bilder zeigen sie so, wie wir sie übernommen haben: Laminat aus den Neunzigern, selbstgebaute Fensterbänke aus Holz über den Heizkörpern, Raufaser an den Wänden.
Was von außen wie eine Kleinigkeit aussieht, ist der Grund für einen großen Teil der späteren Arbeit: Die Fensterbänke waren aufgeständerte Holzkonstruktionen vor der Wand, dahinter kam beim Rückbau offener Putz zum Vorschein. Die übrigen Bilder zeigen den Zustand nach dem ersten Abbruchtag.
Ein Projekt an der Vahrenwalder Straße
Wie eine Wohnungssanierung in Vahrenwald tatsächlich abläuft, lässt sich schlecht beschreiben und gut zeigen. Wir haben ein Projekt von Mai bis Juni 2026 durchgehend fotografiert – eine Wohnung in einem der Hochhäuser mit Blick über Hannover, vom ersten Abbruchtag bis zum fertig verlegten Boden.
Es war keine Kernsanierung, sondern eine gründliche Renovierung: Die Substanz blieb, erneuert wurden Oberflächen, Böden, Türen und Fensterbänke. Die Reihenfolge lässt sich trotzdem nicht umstellen – Wände vor Böden, und gestrichen wird, bevor der Belag liegt.
Die Wohnung liegt in einem Hochhaus an der Vahrenwalder Straße. Solche Grundrisse haben tragende Betonwände, an denen sich nichts ändern lässt – dafür lassen sich nichttragende Trennwände versetzen, um aus kleinteiligen Zimmern offenere Räume zu machen. Genau das haben wir hier gemacht.
Mai 2026 – Rückbau
Am Anfang kommt alles raus, was nicht bleibt. In einem Bau aus den Sechzigern heißt das: Putz von den Wänden, alte Fliesen, Bodenbeläge und sämtliche Leitungen. Was danach steht, ist der Untergrund – Beton, Mauerwerk und die Flächen, die neu aufgebaut werden.
Die alten Tapeten kamen von den Wänden, die Bodenbeläge heraus, die Heizkörper wurden abgenommen. Was danach zu sehen ist, entscheidet über den weiteren Aufwand: An welchen Stellen der Untergrund trägt und wo gespachtelt werden muss, sieht man erst, wenn alles ab ist.
Mai 2026 – Spachteln und Glattvlies
Nach dem Entfernen der Tapeten wurden die Flächen grundiert und zwei bis drei Millimeter dick gespachtelt. Das ist bei einem Bau dieser Zeit kein Schönheitsschritt: Die Wände sind selten eben, und eine dünne Tapete kaschiert davon nichts.
Auf die gespachtelte Fläche kam Glattvlies. Es überbrückt feine Risse, nimmt der Wand die letzten Unebenheiten und ergibt nach dem Anstrich eine glatte Oberfläche ohne Struktur. Auf den Bildern sieht man den Unterschied zwischen den Tagen deutlich – ab diesem Punkt sieht eine Baustelle zum ersten Mal wieder nach Wohnung aus.
Juni 2026 – Bodenaufbau
Auf den Boden kam eine Ausgleichsmasse. Sie fließt in einer dünnen Schicht über den alten Untergrund und gleicht aus, was Jahrzehnte an Unebenheiten hinterlassen haben. Ohne diesen Schritt zeichnet sich jede Delle später im Vinylboden ab – bei zwei bis drei Millimetern Belagstärke gibt es nichts, was das schlucken könnte.
Grundiert, teilausgeglichen, geschliffen – erst danach darf der Belag darauf. Der Aufwand steckt in dieser Vorbereitung, nicht im Verlegen selbst.
Juni 2026 – Malerarbeiten und Böden
Dann die Malerarbeiten: alle Wände weiß, in jedem Zimmer eine Wand farbig abgesetzt. Gestrichen wird, solange noch kein Belag liegt – alles andere heißt, den fertigen Boden abzukleben und trotzdem Farbe darauf zu haben.
Zum Schluss der Bodenbelag: durchgehend Vinyl in heller Eiche-Optik, in allen Räumen derselbe und ohne Schwellen in den Türen. Im Bad wurde gefliest, mit Nivelliersystem für gleichmäßige Fugen. Danach Fußleisten, Endmontage, Reinigung – und die Wohnung war fertig.
Juni 2026 – das Ergebnis
Nach zwei Monaten war die Wohnung bezugsfertig: gespachtelte und gestrichene Wände mit Glattvlies, neue Böden, neue Türen und Fensterbänke, gefliese Küche. Was von der Sanierung bleibt, sieht man vor allem an den Details – an den sauberen Anschlüssen zwischen Wand und Decke, an den Türen, die in ihren Zargen sitzen, und daran, dass der Boden ohne Schwelle von einem Raum in den nächsten läuft.
Unsere Leistungen für Ihre Wohnungssanierung in Vahrenwald
- Wohnungssanierung – unser Schwerpunkt in Vahrenwald: Kernsanierung einzelner Wohnungen oder ganzer Häuser
- Elektrik-Erneuerung – Sicherungskasten und Steigleitungen auf aktuellen Stand
- Badsanierung – häufigste Einzelmaßnahme bei vermieteten Altbauwohnungen
- Fensteraustausch – energieeffizient, wertsteigernd für Vermieter
- Haussanierung – für die Sanierung ganzer Mehrfamilienhäuser
Da sich der Fördersatz der BEG-EM-Förderung je Wohneinheit berechnet, lohnt sich bei Mehrfamilienhäusern in Vahrenwald oft eine gemeinsame Planung aller Wohneinheiten – wir beraten Sie dazu individuell.
Sanieren als Vermieter: Was in Vahrenwald zu beachten ist
Ein großer Teil der Wohnungen in Vahrenwald ist vermietet. Damit stellt sich bei jeder Sanierung eine Frage, die es beim selbst genutzten Eigentum nicht gibt: Wird im bewohnten Zustand saniert oder beim Mieterwechsel?
Sanierung beim Mieterwechsel
Das ist der einfachere Weg. Die Wohnung steht leer, alle Gewerke können parallel arbeiten, es gibt keine Rücksicht auf Ruhezeiten oder Zugangsabsprachen. Eine Kernsanierung dauert dadurch spürbar kürzer und wird in der Regel auch günstiger, weil weniger Zwischenschritte und Absicherungen nötig sind. Wer die Möglichkeit hat, sollte diesen Zeitpunkt nutzen.
Sanierung im bewohnten Zustand
Bei laufendem Mietverhältnis ist mehr Planung nötig. Arbeiten müssen so getaktet werden, dass Küche und Bad nicht gleichzeitig ausfallen, Staubschutz und tägliche Baustellenreinigung werden wichtiger, und Zugangszeiten sind mit dem Mieter abzustimmen. Wir planen solche Projekte bewusst in Etappen – das dauert länger, hält die Wohnung aber durchgehend nutzbar.
Rechtlich relevant: Modernisierungsmaßnahmen sind gegenüber dem Mieter in der Regel drei Monate vor Beginn in Textform anzukündigen (§ 555c BGB). Die Ankündigung muss Art, Umfang, voraussichtliche Dauer und die zu erwartende Mieterhöhung benennen.
Instandhaltung oder Modernisierung – der Unterschied zählt
Diese Unterscheidung wird oft übersehen, hat aber Folgen:
- Instandhaltung ersetzt Abgenutztes durch Gleichwertiges – etwa ein defektes Waschbecken durch ein neues. Diese Kosten sind nicht auf die Miete umlegbar.
- Modernisierung hebt den Standard oder spart nachhaltig Energie – etwa neue Fenster mit besserem U-Wert oder eine Fußbodenheizung, wo vorher Heizkörper waren. Nach § 559 BGB können davon 8 % der aufgewendeten Kosten jährlich auf die Miete umgelegt werden, begrenzt durch die gesetzlichen Kappungsgrenzen.
In der Praxis enthält fast jede Sanierung beides. Deshalb schlüsseln wir unsere Angebote so auf, dass Sie die Positionen sauber zuordnen können – das hilft Ihnen und Ihrem Steuerberater. Hinweis: Das ersetzt keine rechtliche oder steuerliche Beratung im Einzelfall.
Mehrere Wohneinheiten? Dann lohnt sich gemeinsame Planung
Die Förderhöchstgrenzen der BEG-EM-Förderung gelten je Wohneinheit, nicht je Gebäude. Für ein Mehrfamilienhaus in Vahrenwald bedeutet das: Die förderfähige Summe steigt mit jeder Einheit.
Bei Maßnahmen, die ohnehin das ganze Haus betreffen – Fassadendämmung, Dach, Fenster, Steigleitungen – ist es daher fast immer wirtschaftlicher, sie gebündelt zu planen statt wohnungsweise nachzuziehen. Das Gerüst steht nur einmal, die Baustelleneinrichtung fällt nur einmal an, und der Förderantrag deckt alle Einheiten ab.
Bei einer Komplettsanierung auf Effizienzhaus-Standard über KfW 261 gilt dasselbe Prinzip beim Kreditrahmen: bis zu 150.000 € je Wohneinheit. Bei einem Haus mit vier Einheiten summiert sich das entsprechend.
Was kostet eine Wohnungssanierung in Vahrenwald?
Für das Projekt auf dieser Seite standen am Ende 41.426 € brutto auf der Schlussrechnung. Darin enthalten sind Spachtel- und Malerarbeiten mit Glattvlies, der komplette Bodenaufbau mit Teilausgleich und Vinylbelag, neue Fußleisten, Türen und Zargen, neue Fensterbänke, Fliesen in der Küche sowie der Austausch von Schaltern und Steckdosen.
Nicht enthalten war die Elektrik. Das erklärt den Abstand zu den Richtwerten unten: Sobald Leitungen, Verteiler und Steigleitungen erneuert werden, muss die Wand auf – und dann steigt nicht nur der Elektroanteil, sondern auch alles, was danach kommt: Putz, Spachtel, Anstrich.
| Leistung | Richtwert |
| Wohnungssanierung (Altbauwohnung, ca. 100 m²) | 54.000 € – 145.000 € |
| Badsanierung | ab 15.000 € |
| Mehrfamilienhaus (mehrere Wohneinheiten) | auf Anfrage |
Genaue Preisbeispiele mit Aufschlüsselung je Gewerk finden Sie in unserem Artikel zur Wohnungssanierung.
Häufige Fragen zur Wohnungssanierung in Vahrenwald
Was kostet eine Wohnungssanierung in Vahrenwald?
Für eine Altbauwohnung in Vahrenwald liegen die Kosten meist zwischen 54.000 € und 145.000 €, abhängig vom Ausstattungsniveau und Sanierungsumfang.
Sanieren Sie auch ganze Mehrfamilienhäuser in Vahrenwald für Vermieter?
Ja. Gerade in Vahrenwald mit seinem hohen Anteil an vermieteten Altbauwohnungen sanieren wir auch komplette Mehrfamilienhäuser Wohnung für Wohnung, abgestimmt auf laufende Mietverhältnisse.
Übernehmen Sie auch die Förderberatung für Wohnungen in Vahrenwald?
Ja, als gelisteter Energieeffizienz-Experte übernehmen wir die komplette Förderberatung und Antragstellung für Ihr Objekt in Vahrenwald.
Kann ich sanieren, während die Wohnung vermietet ist?
Ja, das ist möglich, erfordert aber mehr Planung. Wir takten die Gewerke so, dass Küche und Bad nicht gleichzeitig ausfallen, und stimmen Zugangszeiten mit dem Mieter ab. Deutlich einfacher und meist günstiger ist die Sanierung beim Mieterwechsel im leeren Zustand.
Muss ich meinem Mieter die Sanierung ankündigen?
Bei Modernisierungsmaßnahmen ja – nach § 555c BGB in der Regel drei Monate vorher in Textform, mit Angaben zu Art, Umfang, Dauer und zu erwartender Mieterhöhung. Das ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Lohnt es sich, alle Wohnungen im Haus zusammen zu sanieren?
Bei Maßnahmen am Gesamtgebäude – Fassade, Dach, Fenster, Steigleitungen – fast immer. Das Gerüst und die Baustelleneinrichtung fallen nur einmal an, und die Förderhöchstgrenzen gelten je Wohneinheit, sodass sich die förderfähige Summe mit jeder Einheit erhöht.
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