Kernsanierung Altbauwohnung Hannover Südstadt – 100 qm komplett modernisiert

Komplettsanierung inklusive Elektrik, Badezimmer, Fußbodenheizung und Innenausbau

Umbauzeit

3,5 Monate

Preis

130.000 €

100 m² – 1.300 €/m²

Qualitätsstufe

Hochwertig

Wir sanieren die Südstadt - Kernsanierung mit Altbaucharme

Diese Kernsanierung in Hannover Südstadt zeigt, wie eine Altbauwohnung vollständig modernisiert werden kann. Gerade in gefragten Lagen wie der Hannover Südstadt steigert eine Altbausanierung nachhaltig den Wohnkomfort und Immobilienwert.

Im Zuge der Altbausanierung wurden Elektrik, Steig- und Fallleitungen sowie das Badezimmer erneuert. Zudem haben wir eine Trockenbau-Fußbodenheizung mit 2,50cm Aufbauhöhe installiert. Durch abgehängte Decken mit LED-Spots, glatt gespachtelte Wände mit Glattvlies, neue Vinylböden und Hamburger Sockelleisten entstand wieder eine hochwertig aufgewertete Altbauwohnung in der Hannover Südstadt.

Als erfahrene Partner für Kern- und Altbausanierungen in Hannover übernehmen wir Planung und Umsetzung aller Gewerke aus einer Hand – Wir sanieren Hannover

So sah es aber nicht immer aus

Die rund 100 m² große Altbauwohnung in der Hannover Südstadt befand sich vor Beginn der Arbeiten in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Besonders auffällig war die veraltete technische Ausstattung: Die Elektrik war noch zweiadrig ausgeführt und entsprach somit nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards. Auch die vorhandenen Wasserleitungen bestanden teilweise aus Blei und mussten aufgrund der aktuellen Trinkwasserverordnung vollständig erneuert werden.

Neben den technischen Mängeln zeigte sich auch im Innenausbau deutlicher Sanierungsbedarf. Unebene Böden, in die Jahre gekommene Oberflächen sowie eine insgesamt veraltete Raumwirkung machten eine umfassende Modernisierung erforderlich. Gleichzeitig war es dem Kunden wichtig, den typischen Altbaucharakter mit hohen Decken und klassischen Details zu erhalten.

Das ganze Projekt in Bildern

Von der entkernten Wohnung bis zur Übergabe – die Bilder stehen in der Reihenfolge, in der auch gearbeitet wurde. Wie die Räume vorher aussahen, sehen Sie weiter oben; ganz unten steht dieselbe Wohnung fertig. Jedes Bild lässt sich anklicken und in groß ansehen.

Die Wohnung war während der gesamten Bauzeit leer. Die Reihenfolge der Gewerke lässt sich dabei nicht abkürzen, weil jedes auf dem vorherigen aufbaut: Die Leitungen müssen liegen, bevor der Boden zugeht, die Abdichtung muss trocken sein, bevor gefliest wird, und gestrichen wird erst, wenn kein Staub mehr entsteht. Wie so ein Ablauf grundsätzlich aussieht und wo die typischen Wartezeiten entstehen, haben wir hier aufgeschrieben: Ablauf einer Kernsanierung Schritt für Schritt.

Oktober bis Dezember 2025 – Rückbau, neue Decken und Schallschutz

Am Anfang kommt alles raus, was nicht bleibt: der Putz bis auf den Untergrund, die alte zweiadrige Elektrik und die Bleileitungen. Was bleibt, sind die Bauteile, die den Altbau ausmachen – die Bogenfenster, die Türen mit ihren profilierten Zargen und die Stuckrosette an der Decke.

Danach entstehen die abgehängten Decken. Sie haben zwei Aufgaben: Zwischen die Profile kommt Mineralwolle, die den Schall aus der Etage darüber dämpft, und in der Ebene darunter verschwinden sämtliche Leitungen für die spätere Beleuchtung. Deshalb wird hier zuerst gebaut – jede Leitung, die später käme, müsste wieder aufgestemmt werden.

Januar 2026 – Neue Leitungen und neuer Fußbodenaufbau

Die alten Blei- und Gussleitungen kommen raus. Blei ist nach der Trinkwasserverordnung nicht mehr zulässig, deshalb wurde der komplette Strang erneuert – Steig- und Fallleitungen neu und schallgedämmt verlegt, damit man das Nachbargeschoss später nicht durch die Wand hört.

Der zweite große Punkt in diesem Monat ist die Heizung. Unter der Wohnung liegt ein unbeheizter Keller, der Boden war dadurch dauerhaft kalt. Eingebaut wurde deshalb eine Trockenbau-Fußbodenheizung mit nur 2,5 cm Aufbauhöhe – im Altbau entscheidend, weil jeder zusätzliche Zentimeter von der Raumhöhe abgeht und die alten Türen sonst nicht mehr passen. Jeder Raum bekam ein eigenes Raumthermostat und lässt sich damit einzeln regeln.

Januar 2026 – Das Badezimmer entsteht

Das alte Bad mit den gelben Fliesen und der Wanne wurde vollständig zurückgebaut und barrierefrei sowie altersgerecht neu aufgebaut. In die Vorwand wandern Spülkasten und Leitungen, dazu eine Nische als Ablage – bei diesem schmalen Zuschnitt der einzige Stauraum, der keine Stellfläche kostet.

Statt einer Duschtasse liegt eine Duschrinne im Boden, die Dusche ist dadurch schwellenlos begehbar. Vor den Fliesen kommt die Verbundabdichtung auf Boden und Wände, mit Dichtbändern in allen Ecken und Anschlüssen – der Arbeitsschritt, den man später nie wieder sieht und der darüber entscheidet, ob das Bad in zwanzig Jahren noch dicht ist. Gefliest wurde in Holzoptik, farblich abgestimmt auf den Vinylboden der übrigen Räume.

Januar bis Februar 2026 – Spachteln, Türen aufarbeiten, Malerarbeiten

Jetzt wird alles glatt. Die Wände wurden neu verputzt, verspachtelt und geschliffen und anschließend mit Glattvlies überzogen. Das ist der Unterschied zwischen „frisch gestrichen" und der ebenen, ruhigen Oberfläche, die man im fertigen Raum sieht – und im Altbau der aufwendigste Teil, weil hundert Jahre alte Wände nirgends im Lot stehen.

Gespachtelt wird in dieser Phase aber nicht nur an der Wand, sondern auch am Boden: Über der neu verlegten Fußbodenheizung wird der gesamte Bodenaufbau mit Ausgleichsmasse abgezogen. Erst dadurch entsteht die ebene, tragfähige Fläche, auf der später der Vinylboden liegen kann – ein Belag dieser Stärke bildet jede Unebenheit darunter ab, und über einer Fußbodenheizung muss der Aufbau zusätzlich vollflächig aufliegen, damit die Wärme gleichmäßig ankommt.

Parallel dazu läuft der Teil, der diese Wohnung ausmacht. Die historischen Türen und Zargen wurden nicht ersetzt, sondern ausgebaut, abgeschliffen, gespachtelt und neu lackiert – Blatt für Blatt, samt der profilierten Bekrönungen über den Zargen und dem Oberlicht über der Wohnungstür. Das ist deutlich aufwendiger, als neue Türen zu kaufen, erhält aber genau die Details, die eine Altbauwohnung von einem Neubau unterscheiden. Diese Kombination – erhalten, was Charakter hat, und erneuern, was Technik ist – ist bei einer Altbausanierung der entscheidende Punkt.

In dieselbe Phase fällt der Eingangsbereich: Dort entsteht aus Trockenbauplatten der Korpus für die beleuchtete Schlüsselablage, der zugleich den neuen Sicherungskasten hinter einer Revisionsklappe verschwinden lässt.

Februar 2026 – Vinylboden und Hamburger Sockelleisten

Auf den ausgeglichenen Untergrund kommt der Vinylboden – durchgehend durch alle Räume und den Flur, ohne Schwellen zwischen den Zimmern. Das lässt den Grundriss zusammenhängend wirken und ist zugleich der Belag, der zur Fußbodenheizung passt: geringe Aufbauhöhe, gute Wärmeleitung.

Abgeschlossen wird der Bodenbereich mit klassischen Hamburger Sockelleisten. Sie sind höher und profiliert statt flach und glatt – das Detail, das den Altbaucharakter trägt und die neue Bodenfläche mit den aufgearbeiteten alten Türzargen zusammenbringt.

Februar 2026 – Endanstrich, Licht und Altbaudetails

Zum Schluss der Anstrich – erst jetzt, wenn kein Staub mehr entsteht. Danach werden die LED-Spots gesetzt, deren Leitungen seit Dezember in der abgehängten Decke liegen. Im Erkerzimmer laufen sie bewusst im Kreis um die erhaltene Stuckrosette herum, sodass moderne Beleuchtung und Altbaudetail nebeneinander stehen statt gegeneinander.

Dazu kommen neue Fensterbänke an den historischen Bogenfenstern. Die Fenster selbst blieben erhalten – sie sind das Gesicht dieser Wohnung zur Straße und der Grund, warum der Aufwand mit den Türen und dem Stuck überhaupt lohnt.

Das Ergebnis – die fertige Wohnung

Dieselben Räume nach der Übergabe. Die Bogenfenster, die Stuckrosette und die alten Türen sind geblieben – alles dahinter ist neu: Elektrik, Steig- und Fallleitungen, Heizung, Böden, Wände, Decken und das komplette Bad.

Entstanden ist eine Altbauwohnung, die technisch auf dem Stand eines Neubaus ist und trotzdem aussieht wie ein Altbau. Das steigert nicht nur den Wohnkomfort spürbar, sondern auch den langfristigen Wert der Immobilie – gerade in einer gefragten Lage wie der Hannover Südstadt ist eine fachgerecht ausgeführte Altbausanierung dafür der entscheidende Faktor.

Was kostete die Kernsanierung einer Altbauwohnung in der Hannover Südstadt?

Die Kosten für eine Kernsanierung in Hannover hängen stark vom Zustand der Immobilie und dem gewünschten Ausstattungsniveau ab. In diesem Projekt lagen die Kosten bei rund 130.000 EUR und entsprechen damit einer hochwertigen Ausführung. Faktoren wie Grundrissänderungen, technische Erneuerungen und individuelle Ausstattungswünsche haben dabei einen erheblichen Einfluss auf den Gesamtpreis. Anbei haben wir Ihnen eine Kostenübersicht mit den Preisen der einzelnen Maßnahmen aufgeführt.

Preise der Wohnungssanierung - 130.000 EUR brutto

Grundsanierung Preis [EUR]
Badsanierung (6qm) 28.000
Bodenverlegung und Hamburger Sockelleisten (100qm) 13.000
Malerarbeiten 19.500
Türen und Zargen schleifen, verspachteln und streichen 6.500
Technik & Versorgung
Fußbodenheizung 22.000
Elektrik 16.500
Steig- & Fallleitungen 5.000
Optionale Erweiterungen
Decken abhängen und Schallschutz einbringen 11.000
Grundrissveränderungen 2.000
Einbau von LED Spots 4.000
Entsorgungskosten 3.500

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