Wir sanieren Linden: Kernsanierung und Altbausanierung vor Ort
Erfahrung mit Gründerzeit-Altbauten rund um Ihmezentrum, Lindener Berg und Küchengarten
Linden ist einer der Stadtteile Hannovers mit dem größten Bestand an Gründerzeit-Altbauten – von den Wohnstraßen rund um den Lindener Berg über das Ihmezentrum bis zum Küchengarten und der Limmerstraße. Viele dieser Häuser stammen aus der Zeit vor 1918 und bringen typische Altbau-Herausforderungen mit: veraltete Elektrik, undichte Fenster, ungedämmte Fassaden und Grundrisse, die nicht mehr zeitgemäßen Wohnansprüchen entsprechen. Genau auf solche Gebäude sind wir spezialisiert.
Als Sanierungsbetrieb aus Hannover kennen wir die Bausubstanz in Linden aus zahlreichen Projekten in der Umgebung – etwa unserem Referenzprojekt in der benachbarten Hannover Südstadt, die baulich sehr ähnlich geprägt ist.
Unsere Leistungen für Ihre Sanierung in Linden
- Haussanierung – Komplettsanierung von Ein- und Mehrfamilienhäusern
- Wohnungssanierung – Kernsanierung von Altbauwohnungen, häufigste Anfrage in Linden
- Badsanierung – vom Gäste-WC bis zum barrierefreien Bad
- Fassadendämmung – unter Berücksichtigung von Denkmalschutzauflagen
- Fensteraustausch – energieeffizient und optisch passend zur Gründerzeit-Fassade
- Elektrik-Erneuerung – Sicherungskasten und Leitungen auf aktuellen Stand
Da viele Gebäude in Linden unter Ensemble- oder Einzeldenkmalschutz stehen, stimmen wir Fassaden- und Fenstermaßnahmen vorab mit der Denkmalschutzbehörde ab – das sichert sowohl die Optik als auch die Förderfähigkeit über die BEG-EM-Förderung.
Denkmalschutz in Linden: Was heißt das für Ihre Sanierung?
Ein erheblicher Teil der Lindener Gründerzeitbauten steht unter Schutz – entweder als Einzeldenkmal oder als Teil eines geschützten Ensembles, bei dem das Straßenbild als Ganzes erhalten bleiben soll. Das schließt eine energetische Sanierung nicht aus, verändert aber die Herangehensweise erheblich.
Grundsätzlich gilt: Was von außen sichtbar ist, unterliegt der Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde. Was innen passiert, ist meist deutlich freier gestaltbar. Für die Praxis heißt das:
Wenn die Fassade nicht gedämmt werden darf: Innendämmung
Bei erhaltenswerten Klinker- oder Stuckfassaden ist ein Wärmedämmverbundsystem von außen in der Regel nicht genehmigungsfähig. Die Alternative ist die Innendämmung – bauphysikalisch anspruchsvoller als eine Außendämmung, aber machbar, wenn sie richtig geplant wird.
Der kritische Punkt ist der Taupunkt: Bei einer Innendämmung wandert er in die Konstruktion hinein. Warme Raumluft, die hinter die Dämmung gelangt, kondensiert dort an der kalten Außenwand. Deshalb arbeiten wir hier bevorzugt mit kapillaraktiven Systemen wie Calciumsilikat- oder Holzweichfaserplatten. Diese nehmen anfallende Feuchtigkeit auf und geben sie in trockeneren Phasen wieder an den Raum ab, statt sie mit einer Dampfsperre einzuschließen.
Zweiter kritischer Punkt sind Wärmebrücken an einbindenden Bauteilen: Dort, wo eine Innenwand oder eine Geschossdecke auf die Außenwand trifft, ist die Dämmung zwangsläufig unterbrochen. Diese Stellen werden mit Dämmkeilen entlang der einbindenden Bauteile entschärft. Wird das übersprungen, bilden sich genau dort später Schimmelecken.
Realistisch einordnen sollte man auch die erreichbare Dämmstärke: Während bei einer Außendämmung 14 bis 20 cm üblich sind, bleibt es innen meist bei 6 bis 10 cm, weil sonst zu viel Wohnfläche verloren geht. Der U-Wert wird also verbessert, erreicht aber nicht das Niveau einer Außendämmung.
Fenster im Baudenkmal
Historische Kastenfenster sind oft besser als ihr Ruf. Statt eines Komplettaustauschs, der ohnehin selten genehmigt wird, ist häufig eine Aufarbeitung möglich: Beschläge instand setzen, umlaufende Dichtungen ergänzen, die innere Ebene ertüchtigen. Damit lässt sich die Luftdichtheit deutlich verbessern, ohne die Optik zu verlieren. Wo Fenster ohnehin nicht erhaltenswert sind, gelten die üblichen Regeln aus unserem Artikel zum Fensteraustausch.
Steuerlicher Vorteil bei Baudenkmalen
Was viele Eigentümer nicht wissen: Für Sanierungsaufwendungen an einem anerkannten Baudenkmal sieht das Einkommensteuergesetz erhöhte Absetzungen vor (§ 7i EStG bei Vermietung, § 10f EStG bei Selbstnutzung). Voraussetzung ist unter anderem eine Bescheinigung der Denkmalbehörde – und die Abstimmung vor Baubeginn. Bitte klären Sie die Einzelheiten mit Ihrem Steuerberater; das ist keine steuerliche Beratung.
Was kostet eine Sanierung in Linden?
Die Kosten unterscheiden sich nicht von unseren allgemeinen Hannover-Richtwerten – Details und Rechenbeispiele finden Sie in den verlinkten Artikeln:
| Leistung | Richtwert |
| Wohnungssanierung (Altbauwohnung, ca. 100 m²) | 54.000 € – 145.000 € |
| Haussanierung (Einfamilienhaus) | 140.000 € – 420.000 € |
| Badsanierung | ab 15.000 € |
Genaue Preisbeispiele mit Aufschlüsselung je Gewerk finden Sie in unseren Artikeln zur Wohnungssanierung und Haussanierung.
Häufige Fragen zur Sanierung in Linden
Sanieren Sie auch denkmalgeschützte Altbauten in Linden?
Ja. Viele Gründerzeitbauten in Linden stehen unter Ensemble- oder Einzeldenkmalschutz. Wir stimmen Fassaden- und Fenstermaßnahmen vorab mit der Denkmalschutzbehörde ab, damit Optik und Förderfähigkeit erhalten bleiben.
Was kostet eine Kernsanierung in Linden?
Die Kosten entsprechen unseren allgemeinen Richtwerten für Hannover – für eine Altbauwohnung meist zwischen 54.000 € und 145.000 €, abhängig vom Ausstattungsniveau. Details finden Sie in unserem Artikel zur Wohnungssanierung.
Übernehmen Sie auch die Förderberatung für Objekte in Linden?
Ja, als gelisteter Energieeffizienz-Experte übernehmen wir die komplette Förderberatung und Antragstellung – unabhängig vom Stadtteil.
Meine Fassade steht unter Denkmalschutz. Kann ich trotzdem dämmen?
Ja, dann über eine Innendämmung. Diese ist bauphysikalisch anspruchsvoller, weil der Taupunkt in die Konstruktion wandert. Wir arbeiten deshalb mit kapillaraktiven Systemen wie Calciumsilikat- oder Holzweichfaserplatten und entschärfen Wärmebrücken an einbindenden Bauteilen mit Dämmkeilen.
Wie viel bringt eine Innendämmung im Vergleich zur Außendämmung?
Weniger, aber spürbar. Bei einer Außendämmung sind 14 bis 20 cm üblich, innen bleibt es meist bei 6 bis 10 cm, um Wohnfläche zu sparen. Der U-Wert verbessert sich deutlich, erreicht aber nicht das Niveau einer Außendämmung.
Müssen historische Kastenfenster ersetzt werden?
Oft nicht. Eine Aufarbeitung mit Instandsetzung der Beschläge, umlaufenden Dichtungen und Ertüchtigung der inneren Ebene verbessert die Luftdichtheit erheblich – und ist bei geschützten Gebäuden meist die einzige genehmigungsfähige Lösung.
Weitere Stadtteile, in denen wir aktiv sind: List, Kleefeld, Döhren, Vahrenwald und unser Referenzprojekt in der Südstadt.
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